Dienstag, 21. April 2009

Liebe hat nichts mit Sentimentalität zu tun...

....und nichts mit blinder
Ergebenheit. Sie ist
stark wie der Tod. Liebe kann
man nicht durch Wissen erkau-
fen, und ein Geist, der nur nach
Wissen ohne Liebe strebt, ist
ein Geist, der rücksichtslos nur
sein eigenes Leistungsziel ver-
folgt.



Das Wort Liebe wurde so missbraucht, so verdorben, so mit Füs-
sen getreten, aber wir müssen dieses Wort benutzen und ihm eine
völlig neue Bedeutung geben. Um fähig zu sein, auf das Ganze zu
antworten, muss Liebe da sein. Und um diese Qualität zu verste-
hen, dieses Mitgefühl, diese außergewöhnliche Energie, die nicht
vom Denken erzeugt wird, müssen wir das Leiden verstehen.
Wenn wir das Wort "Verstehen" benutzen, geht es nicht um eine
verbale oder intellektuelle Kommunikation von Worten, sondern
um jene Kommunikation oder Kommunion, die jenseits von
Worten stattfindet. Wir müssen das Leiden verstehen und fähig
sein, über es hinauszugehen, sonst können wir die Verantwortung
für das Ganze, das wahre Liebe ist, nicht verstehen.



Das Wort Liebe ist nicht Liebe. Liebe kann nicht
aufgeteilt werden in die Liebe zu Gott und die Liebe
zu den Menschen, noch sollte man sie vergleichen als
die Liebe zu dem einen und die Liebe zu vielen. Die
Liebe verschenkt sich selbst im Überfluss, so wie ei-
ne Blume ihren Duft verströmt, aber wir wollen die
Liebe in unseren Beziehungen immer messen und
zerstören sie dadurch. Krisnamurti



















21. Jan. / 21.04.2009
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